28.8.2017 in Bonn: Vortrag für Schüler, Studienzweifler und Eltern: Berufsfindung 4.0

Nach der gelungenen Bonner Premiere am 11. Juli 2017,  geht es am 28.8.2017 wieder  in Bonn weiter mit unserem

Vortrag zum Thema „Berufsfindung 4.0“

Mein Kölner Kollege Josef Albers von Kernfindung und ich geben in unserem unterhaltsamen und informativen Vortrag Schülern, Studienzweiflern und Eltern Tipps und Impulse rund um das Thema Studien- und Berufswahl.

  • Was hat der Wandel der Arbeitswelt (Stichwort „Arbeit 4.0) mit meiner Berufswahl zu tun?
  • Wie finde ich das richtige Studium bzw. den richtigen Beruf?
  • Wie kann ich mich bei all den Informationsangeboten gut zurecht finden?
  • Wie kann ich gut entscheiden?
  • Was bzw. wer kann mich in diesem Prozess unterstützen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des ca. 1,5-stündigen Vortrages.

Wo: Clubhaus des Bonner Tennis- und Hockeyvereins (BTHV), Christian-Miesen-Str. 1, 53129 Bonn
Wann: Montag, 28. August 2017, 19 Uhr
Wer: Schüler, Studienzweifler, Eltern, die sich mit dem Thema Studien- bzw. Berufswahl (demnächst) befassen

Anmeldung nicht erforderlich – Eintritt: Erwachsene 5 €, Jugendliche/Studierende 3 €

Nähere Informationen gerne unter 0228 25987541

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen und Weiterempfehlen!

170828_Vortrag „Berufsfindung_Aushang

 

Workshop: Ziele erkennen und umsetzen mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

Wochenend-Workshop für nachhaltige persönliche Veränderung mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

  • Sie möchten endlich im Beruf auf sich aufmerksam machen?
  • Sie möchten den nächsten beruflichen Schritt angehen?
  • Sie möchten mehr Sport machen oder sich gesünder ernähren?
  • Sie möchten mehr Zeit für Ihre Familie finden?
  • Sie möchten auch mal mehr Zeit für sich oder für Ihren Partner finden?
  • Sie möchten, Sie möchten, ….

…und vor allem möchten Sie

Ihre Vorsätze endlich dauerhaft in die Tat umsetzen!

Dann sind Sie richtig im Wochenend-Workshop zum Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

„Mit Freude und Energie Ziele erkennen und umsetzen“.

Hier lernen Sie mit der Methode des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM)

  • die wahren Gründe für das „Nicht-Realisieren“ Ihrer Vorsätze kennen,
  • wie Sie ein für Sie passendes Ziel entwickeln können,
  • welche Ressourcen Sie selbst haben, um dieses Ziel zu verfolgen,
  • wie Sie Schritt für Schritt Ihre Vorsätze wirksam in Ihren Alltag integrieren können.

Was ist das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)?

Das ZRM ist eine von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause, zwei renommierten Wissenschaftlern der Universität Zürich, entwickelte Methode zum Selbstmanagement. Diese kombiniert neurobiologische und motivationspsychologische Erkenntnisse zu einem Selbstmanagement-Training für die Praxis. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass bewusste Veränderung menschlichen Verhaltens nur dann gelingen kann, wenn dieses mit den unbewussten Bedürfnissen in Einklang gebracht werden. Um dies zu erreichen wurde ein gleichermaßen fundiertes wie kurzweiliges Workshop-Programm erarbeitet.

Durch eine abwechslungsreiche Folge von Coaching, theoretischen Impulsreferaten und interaktiven Selbsthilfetechniken entwickeln und erweitern Sie Ihre Selbstmanagement-Kompetenzen. Es ist ein ressourcenorientiertes Verfahren, das jeden auf einfache Weise und individuell in seinem Selbstmanagement unterstützt und zudem noch Spaß macht!

Das ZRM-Workshop-Programm ist vielfach hinsichtlich der Wirksamkeit überprüft und wird ständig weiterentwickelt. Es wird erfolgreich in der Wirtschaft, im Gesundheits- und Sozialbereich sowie im Spitzensport eingesetzt.

Was passiert konkret im Workshop?

Der Workshop besteht aus zwei Teilen: zweitägiger Wochenend-Workshop und Review-Abend.

Im Wochenend-Workshop lernen Sie die neurobiologischen Grundlagen des ZRM, insbesondere die Bildkartei kennen. In Kleingruppen- und Einzelarbeit entwickeln Sie Ihr persönliches Veränderungsziel. Sie erarbeiten Ihre Ressourcen und entwickeln Schritt für Schritt Ihr Vorgehen für ein dauerhaft verändertes Verhalten im Alltag.

Der Review-Abend (Termin wird abgestimmt) bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre bisherigen Schritte in der Gruppe vorzustellen. Sie erhalten Feedback und können Ihre Fragen besprechen.

Termine:
Frühjahr:           4./5. März 2017
Sommer:           10./11. Juni 2017
Herbst:              18./19. November 2017

Teilnehmer:       max.12 Teilnehmer

Ort:                    Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln

Leitung:

Melanie Schumacher, Karrierecoach, karriere&perspektiven, Niebuhrstr. 50, 53113 Bonn, Tel. 0228 25987541, info@karriere-und-perspektiven.de

Isa Triesch, Coach und Beraterin, Hospeltstr. 65e, 50825 Köln,
Tel. 0179 5141367, isatriesch@web.de

Kosten:               345,00 € inkl. MwSt bzw. Frühbuchertarif 290 € (inkl. Seminarunterlagen
sowie Erfrischungen während des Seminars)

Anmeldung:        telefonisch, per Mail oder online Workshop-Tickets auf Eventbrite kaufen

#bcbn17 – Barcamp Bonn 2017 – Meine Nachlese mit Tipps für berufliche Neuorientierung

Das Barcamp Bonn 2017 ist Vergangenheit – gerne schreibe ich über meine Eindrücke, durfte ich mich als zweimalige Teilnehmerin doch schon als „alte Häsin“ fühlen.

Barcamp Bonn 2017 – neues Konzept: Klassisches Barcamp + themenspezifisches Barcamp in einem

Das Barcamp Bonn wartete im dritten Jahr seines Bestehens mit einigen Neuerungen auf: Die größte Innovation betraf die Dauer (Freitag und Samstag) mit der Unterteilung in ein themenspezifisches Barcamp am Freitag (Thema Mobilität) und einem klassischen Barcamp am Samstag. Ich war gespannt, was mich zum Thema Mobilität erwarten würde und ob sich die Sessiongeber tatsächlich inhaltlich an den Rahmen halten würden. Ich muss gestehen, das Thema Mobilität hatte mich bis dato noch nicht sonderlich interessiert und so kamen mir schon die Titel einiger Session etwas fremd vor. Nicht für alle Themen konnte ich mich spontan begeistern. So habe ich eben auch mal eine Runde ausgelassen und dafür „genetzwerkt“. Die Sessions, die ich besucht habe, waren jedoch – obgleich ich recht ahnungslos war – durchweg geeignet, bei mir Interesse am Thema zu wecken.

Überwältigende Themenvielfalt

Das klassische Barcamp vom Samstag scheint durchaus vom vorgeschalteten Barcamp am Freitag profitiert zu haben. Die Teilnehmerzahl war sehr ansehnlich und auch die Themenvielfalt enorm. Offenkundig besuchten einige Teilnehmer das Barcamp primär aufgrund des Mobilitäts-Themas, nutzten jedoch die Gelegenheit, um auch am Samstag noch klassische Barcamp-Luft zu schnuppern. Überhaupt: Die Themen – es ist schon erstaunlich, wie groß die Themenvielfalt und die Anzahl der Sessions sein kann. Zur Sessionplanung bildete sich eine lange Schlange von Sessiongebern und schon als die ersten Themen vorgestellt wurden, war ich begeistert, hätte ich doch bei jedem Thema gerne mitgemacht. Von WordPress Questions & Answers über Social Media für Kleinunternehmen über Recruiting 4.0 bei DHL Paket bis hin zum Bericht eines Flüchtlings über seine Flucht aus Syrien (im größten Raum!) war alles dabei. So füllte sich das Planungstableau dann auch schnell. Mehr noch: Zusätzliche Session-Lokalitäten in beiden Foyers oder auch in Form von Spaziergängen in der Rheinaue wurden flugs improvisiert – der Barcamper ist eben agil.

Professionell mit einer guten Portion Situationskomik

Ganz besonders gefallen hat mir die überaus professionelle Organisation: Von der Registrierung über die Vorstellungsrunden und die Sessionplanung bis hin zur Raumausstattung und zum Catering – alles war perfekt organisiert. Bei aller Professionalität der Organisation hat das Barcamp Bonn aber nichts von seiner individuellen Note eingebüßt. Das lag eindeutig am Organisatoren-Trio. Johannes Mirus, Sascha Förster und Karin Krubeck waren ein gleichermaßen souveränes wie fast schon kabarettreifes Team. Man merkte ihnen an, welche große Freude und wie viel Spaß sie an ihrer Arbeit hatten. Gerne hätte ich mich auch noch länger von ihrer launigen Moderation begleiten lassen.

Eigene #bcbn17-Session zu „Ziele wirksam umsetzen“

Auch meine Kollegin, Isa Triesch, und ich nutzten die Gelegenheit, um unser Thema, nämlich „Ziele wirksam umsetzen mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)“ in einer Session vorzustellen. Wir waren sehr gespannt, ob das Thema auf Interesse stoßen würde und welche Resonanz wir erhalten würden. Sehr erfreut stellten wir fest, dass die Barcamp-Teilnehmer reges Interesse zeigten. So wurden wir auch schon vor unserer Session von einigen Teilnehmern hierzu angesprochen. Die Session war dann auch sehr gut besucht und die Teilnehmer zeigten sich nicht nur ehrlich interessiert, sondern auch sehr wertschätzend.

Barcamp-Tipps für Berufliche Neuorientierer

Als Karriereberaterin schaue ich natürlich auch immer unter einer beruflichen Perspektive auf solche Veranstaltungen. Gerade für Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, kann ich den Besuch des Barcamps Bonn unbedingt empfehlen. Warum?

  • Ideen für Jobs bekommen: Schon bei der Vorstellungsrunde, in der ALLE Teilnehmer ihren Namen und ihren Beruf nannten, habe ich so viele interessante Tätigkeiten aufgenommen. Jeder, der sich neue Inspiration für mögliche Tätigkeiten wünscht, sollte einfach mal dieser Vorstellungsrunde lauschen und die Menschen mit interessant klingenden Berufen in einer Session-Pause hierzu interviewen.
  • Netzwerken: Netzwerken ist für die Suche nach einem neuen Job die Nummer 1 der Aktivitäten. Hier haben Sie DIE Gelegenheit dazu. Auf einen Schlag ca. 200 überaus offene Menschen aus allen möglichen Unternehmen oder Organisationen und in allen möglichen Hierarchiestufen. Ein ungezwungenes Gespräch z.B. über eine gemeinsam besuchte Session mit anschließendem Vernetzen via xing oder LinkedIn kann mehr wert sein als zwei Tage Recherche in Internet-Stellenbörsen!
  • Informationen über interessante Arbeitgeber der Region erhalten: Hätten Sie gewusst, dass Chefkoch.de 100 Mitarbeiter in Bonn beschäftigt oder, dass die Deutsche Post DHL Paket händeringend motivierte Mitarbeiter, auch mit einem „etwas anderen Profil“ sucht? Das und vieles mehr konnten Sie auf dem Barcamp Bonn erfahren. Überdies hatten Sie die Gelegenheit, mit Mitarbeitern dieser Unternehmen ungezwungen vor Ort über deren Arbeitsalltag zu sprechen (siehe oben: Netzwerken).

Mein Fazit und Ausblick auf 2018

Das Barcamp Bonn 2017 war aus meiner Sicht eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich ging inspiriert mit interessanten neuen Kontakten und einigen Erkenntnissen aus unserer eigenen Session rund um’s Zürcher Ressourcen Modell nach Hause.

Fest im Kalender eingetragen sind schon der 23. Und 24. Februar 2018. Dann findet nämlich das Barcamp Bonn 2018 statt. Ganz besonders freue ich mich schon auf das themenspezifische Barcamp: Bildung, eines meiner Herzens-Themen!

Danke nochmals an die Organisatoren und auf Wiedersehen beim #bcbn18!

Mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) der Unzufriedenheit in der Lebensmitte auf die Spur kommen

Die Lebensmitte – also die Zeitspanne ungefähr zwischen dem 40. Lebensjahr und der Mitte der Fünfziger Jahre – ist eine äußerst herausfordernde Lebensphase. Dies zeigt eindrucksvoll die sog. U-Kurve des Lebensglücks. Forschungen belegen, dass die Lebenszufriedenheit der Menschen in der Phase der Lebensmitte einen u-förmigen Verlauf macht. Dabei ist der Tiefpunkt mit ca. 50 Jahren erreicht. Danach steigt die Lebenszufriedenheit wieder kontinuierlich an.

Viele Menschen zwischen 40 und 60, die in meine Beratung kommen, berichten von einer „diffusen Unzufriedenheit“, die sie quält und der sie gerne auf den Grund gehen möchten. Wie dies aussehen kann, welche Herausforderungen typischerweise in der Lebensmitte auftreten und wie Sie diesen Herausforderungen mittels dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) wirksam begegnen können, erfahren Sie in diesem BLOG-Beitrag.

Diffuse Unzufriedenheit, statt eines klar formulierten Problems

Beispielhaft möchte ich von einem Fall aus meinem Coaching 40+ berichten.

Vicky* ist 45 Jahre alt. Eigentlich läuft ihr Leben prima. Sie ist verheiratet, hat zwei tolle Kinder, einen schönen Freundeskreis und pflegt ihre Hobbies. Beruflich hat sie sich eine erfolgreiche Existenz als selbständige Unternehmensberaterin aufgebaut. Sie sagt, sie wisse, dass sie „eigentlich keinen Grund zum Jammern“ habe. Aber es quält sie ein „diffuses Gefühl der Unzufriedenheit“. Im Beruf fühlt sie sich energie- und lustlos. Die alltägliche Arbeit langweilt sie. Sie hat auch noch neue Ideen. Diese anzugehen, fehlt ihr aber die Energie. Auch im Privaten hat sie häufig keine Lust auf Unternehmungen. Viele Dinge gehen ihr durch den Kopf und sie berichtet bisweilen von gefühlsmäßigem Chaos in ihr drinnen. Nur eines weiß sie sicher: so kann es nicht weiter gehen, es muss sich etwas ändern.

Herausforderungen in der Lebensmitte

Vicky befindet sich in einer Situation, die typisch ist für die Phase der Lebensmitte. Gleich ein ganzes Bündel neuer Herausforderungen begegnen uns in dieser Lebensphase. Offenkundig sind körperliche Veränderungen und der Wandel der kognitiven Leistungsfähigkeit. Aber auch unsere Rollen im familiären Generationengefüge wandeln sich. Die Rolle als Eltern verändert sich mit zunehmender Eigenständigkeit der eigenen Kinder und die als Kind, wenn nämlich unsere Eltern älter und vielleicht pflegebedürftig werden. Zudem stehen wir häufig vor der Herausforderung, unsere Partnerschaft neu zu justieren.

Im Beruf stehen wir vielfach nicht mehr in der ersten Reihe, wenn es um spannende Projekte, Beförderungen u.ä. geht. Manche langweilt die Arbeit zunehmend. Andere spüren mitunter unerträglichen Druck durch ein Mehr an Arbeit und zunehmenden Konkurrenzdruck. Durch schwere Krankheiten und Todesfälle im näheren Umfeld werden wir schließlich immer mehr mit der Vergänglichkeit auch unseres eigenen Lebens konfrontiert.

 Alte Verhaltensweisen führen nicht zur Lösung

Diese Phänomene der Lebensmitte führen bei vielen Menschen zu einer deutlich wahrnehmbaren Verunsicherung. Sie beschreiben diesen Gemütszustand als mitunter quälend oder zumindest als unangenehm. Die Situation ist gekennzeichnet durch einen „Gefühle-Mix“, der zu einer „diffusen Unzufriedenheit“ führt. Gerade Menschen, die es gewohnt sind, ihre Probleme gedanklich zu durchdringen und damit zu einer guten Lösung zu gelangen, stoßen an ihre Grenzen. Das Nachdenken führt nicht zur Lösung. Der früher bewährte Weg, Probleme zu lösen greift ins Leere und daraus entsteht noch mehr Verunsicherung.

 Eigene Bedürfnisse erkennen mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

Aus Veränderungen in der Lebensmitte resultieren veränderte Bedürfnisse. Welche dies genau sind, das ist uns zunächst noch nicht bewusst. Daher gelingt uns auch die verstandesmäßige Bearbeitung nicht. Wir kommen nicht in eine zielführende Handlung.

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) bietet hier eine gute Möglichkeit, unbewusste Bedürfnisse bewusst zu machen. Das von Maja Storch und Frank Krause an der Universität Zürich entwickelte Selbstmanagement-Tool integriert Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und der Motivationspsychologie zu einem praktisch handhabbaren und effektiven Instrument. Unbewusste Bedürfnisse werden mithilfe von Bildern und Assoziationen zu diesen Bildern, bewusst gemacht. Die Wahl der Bilder sowie der passenden Assoziationen erfolgt mittels sogenannter somatischer Marker. Diese entsprechen – vereinfacht dargestellt – unserem „Bauchgefühl“. Somit stellt die Methodik des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM®) gerade für Menschen, die sich über ihre Bedürfnisse erst klar werden wollen, ein hervorragendes Instrument bereit. Sie können oftmals erst mit Hilfe der im ersten Schritt des ZRM® gewonnen Erkenntnisse ihr Anliegen in Worte fassen. Dies ist dann die Voraussetzung dafür, ein wirksames Ziel zu formulieren und Handlungen zu planen.

Wie dies funktionieren kann, möchte ich anhand des oben eingeführten Falles darstellen.

Vicky wird sich ihrer Bedürfnisse in ihrer Lebensmitte bewusst

Vicky wählt sich aus der Bildkartei zum Zürcher Ressourcen Modell intuitiv das Foto mit der Rebenranke, die sich inmitten des großen Blättermeeres fein um eine Rebe, der Sonne entgegen windet. Dazu sammeln wir Assoziationen. Was bzw. welche Begriffe kommen uns spontan in den Sinn, wenn wir das Bild ansehen. Vicky wählt nun die Begriffe aus, die sie am meisten ansprechen. Anhand dieser Begriffe überlegt Vicky, warum ihr Unbewusstes positiv darauf reagiert. Dies führt sie zu ihrem Thema. Sie wünscht sich einerseits eine feste Verbindung zu einem stabilen Ast (die braune Rebe, um die sich die Ranke windet), andererseits vermisst sie das Exotische, Einzigartige (dafür steht die sich kunstvoll verwindende Ranke) in ihrem Leben. Das Erkennen, dass sie einerseits ein Bedürfnis nach festem Halt (in der Familie, Partnerschaft und im Beruf) hat, andererseits aber (wieder) mehr Einzigartigkeit leben möchte, war für Vicky eine wesentliche Erleichterung. Auf dieser Basis konnte sie wesentlich besser mit den Herausforderungen der Lebensmitte umgehen. Sie entwickelte in der Folge speziell für ihren Beruf Ziele, die ihr Bedürfnis nach Halt und Einzigartigkeit berücksichtigten.

Fazit

Die Lebensmitte ist eine Phase, die von vielen Menschen als unangenehm und quälend empfunden wird. Sie ist eine Phase des Übergangs, die durch einen Gefühls-Mix gekennzeichnet ist. Bewährte Lösungsstrategien versagen. Dies liegt auch daran, dass uns unsere Bedürfnisse nicht bewusst sind. Mit Hilfe des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM®) können diese Bedürfnisse geklärt werden.

Wenn auch Sie mit dem Zürcher Ressourcen Modell im Coaching arbeiten möchten, dann bieten wir Ihnen die Gelegenheit dazu entweder in Einzelcoachings oder in einer Gruppe im ZRM®-Wochenend-Workshop.

*Der Name sowie alle persönlich-vertraulichen Details des Falles wurden geändert.