45+ – Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Das Thema „Stellensuche mit 45+“ stellt sich immer häufiger. WiedereinsteigerInnen, die sich neu auf dem Arbeitsmarkt positionieren oder Menschen, die nach langjähriger Unternehmenszugehörigkeit ihr Arbeitsleben – oft nicht wirklich freiwillig – bei einem anderen Unternehmen fortsetzen wollen (müssen!!) oder – ja, es gibt sie tatsächlich!! – Menschen, die noch einmal etwas ganz Neues machen wollen, allen gemeinsam ist, dass sie i.d.R. in der Lebensmitte stehen und sich vermeintlich vor „verschlossenen“ (Unternehmens-)Türen sehen. Da lohnt es schon, sich intensiv mit der Frage zu beschäftigen, ob man das traumhafte Abfindungspaket der (Noch-)Arbeitgebers annimmt. Es lohnt aber auch, positiv zu denken, denn gerade Menschen in der Lebensmitte haben Fähigkeiten und Erfahrungen, die Jüngere nicht vorzuweisen haben. Wir denken z.B. an umfangreiche Berufs-, Branchen- und Lebenserfahrung; verschiedenste Weiterbildungen/Spezialwissen, gute Arbeitsorganisation oder besondere Loyalität zu Arbeitgebern, gerade, wenn sie die Möglichkeit des Neuanfangs bieten. Und noch eines: Auch Arbeitgeber denken zunehmend an die Mittvierziger, denn – Fachkräftemangel sei Dank! – auch die Generation Y ist nicht in Hülle und Fülle auf dem Arbeitsmarkt verfügbar (außerdem ja auch nicht immer so einfach im Unternehmen zu integrieren!!). An dieser Stelle habe ich mich sehr über einen heute erschienen Beitrag auf der Blogseite von Karriereberaterin, Svenja Hofert, (www.karriereblog.svenja-hofert.de) gefreut, in dem Tipps und Meinungen anderer Karriere-Experten eingeholt wurden zum Thema „Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit 45+“.
Vor allem zwei Statements decken sich absolut mit meinen Erfahrungen aus meiner Karriereberatung:

1. Weiterbildungen sind absolute „employability“-Garanten (gerade für WiedereinsteigerInnen!!) und
2. Wer sich konsequent einer Standortbestimmung stellt (wer bin ich – was will ich…), weiß, sich selbst realistisch einzuschätzen, kennt seine ganz persönlichen Vorzüge und die Stellen, an denen er/sie den meisten Nutzen stiften kann und kann dies in der Folge auch aktiv und überzeugend potentiellen Arbeitgebern vermitteln.

Also, liebe „45+-Menschen“, nur keine falsche Bescheidenheit, Ihr müsst Euch wahrlich nicht verstecken! Zum Artikel  http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/09/mit-45-zu-alt-fur-den-arbeitsmarkt-7-experten-7-meinungen/.

 

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